|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
|
 |
Wenn man am Wochenende ausgeht, sieht man sie oft durch die Amüsiermeilen der Städte ziehen: Gruppen von jungen Menschen, die in der Regel meist nur aus Frauen oder Männer bestehen und die alle irgendwie seltsam verkleidet sind, wobei einer von Ihnen immer ganz besonders auffällt. Begegnet man Ihnen zu vorgerückter Stunde sind meist alle etwas angeheitert und beinahe immer gut gelaunt. Ist nun gerade nicht Karneval, dann kann man mit ziemlicher Gewissheit davon ausgehen, dass es sich um eine Junggesellen- beziehungsweise Junggesellinnenabschiedsparty handelt.
|
 |
|
|
|
|
 |
Warum der Junggesellenabschied in der heutigen Form gefeiert wird, darüber kann man nur spekulieren. Vielleicht hat sie sich aus der amerikanischen Bachelor-Party entwickelt, die eigentlich nichts anderes ist als die englische Stag-Night, nur anders genannt wird.
Letztendlich spielt es aber keine Rolle, woher die Junggesellenabschiedsparty stammt und von welchen Feiern sie sich ursprünglich ableitet. Es bleibt lediglich festzuhalten, dass sämtliche Originale, vielleicht mit Ausnahme des muslimischen Henna-Abends oder des deutschen Polterabends, in den letzten Jahren doch etwas aus der Mode gekommen sind.
Der Junggesellenabschied ist heute in erster Linie eine fröhliche Veranstaltung, in der Jungs und Mädels getrennt voneinander noch einmal richtig Spaß haben wollen, nach dem Motto: Gut ist alles, was Frau bzw. Mann gefällt. Dabei haben sich die Partys der Frauen und Männer über die Jahre einander angeglichen. Die Damen wollen nicht mehr brav mit Ihren Freundinnen daheim sitzen, sondern es auch mal ordentlich krachen lassen. Auf der anderen Seite sind die Abschiedspartys der Männer deutlich anspruchsvoller und kreativer geworden.
Die meisten wollen mit Ihren Kumpels nicht mehr nur losziehen, um sich sinnlos zu betrinken. Etwas stilvoller darf es dann doch sein. Die kleinen, aber feinen Unterschiede gibt es jedoch nach wie vor, und das ist auch gut so, denn damit bleibt gewährleistet, dass weiterhin ein Austausch zwischen Junggesellinnen- und Junggesellenabschiedsparty stattfinden kann und diese sich weiter entwickeln.
Um noch einmal auf die nicht mehr ganz taufrischen Bräuche zurückzukommen: Etwas Gutes haben sie jedoch. Sie bieten Ihnen als Organisator eine solide Grundlage für Ihre Planung, einen Steinbruch der guten Ideen sozusagen, aus dem Sie sich nach Herzenslust bedienen können, um Ihrer besten Freundin oder Ihrem besten Freund ganz individuell einen wunderschönen, an manchen Stellen etwas schmerzhaften und in jedem Fall unvergesslichen Abend bereiten zu können.
|
 |
|
|
|
 |
Eine einfache Frage! Die Antwort ist aber nicht immer ganz so einfach zu finden. Die allermeisten Junggesellenabschiede finden in der näheren Umgebung statt. Weitere Reisen sind eher selten, wenngleich besondere Events immer mehr in Mode kommen. Oder wie wäre es mit einer Party in den eigenen vier Wänden? Man muss ja nicht den ganzen Tag dort bleiben, aber besonders die Damen treffen sich gern schon nachmittags, um langsam in Schwung zu kommen und dann später voll loszulegen. Je nachdem, welche Art von Feier mit welchen Einlagen geplant ist, hat das Fest daheim durchaus seine Vorzüge.
Zu den absoluten Klassikern zählt beispielsweise immer noch der Auftritt eines niveauvollen Strippers oder einer exotischen Schleiertänzerin, und die holt man sich am besten ins eigene Haus. Ist zwar nicht ganz billig, aber wenn die Qualität am Ende stimmt, lohnt sich ein solcher Auftritt. Den Ort der Feier sollten Sie frühzeitig bestimmen, denn daraus ergeben sich so viele organisatorische Fragen, dass – hat man erst die passenden Antworten gefunden – der Rest sich beinahe von selbst ergibt.
|
 |
|
|
Druckbare Version
|
|
|
 |
 |
|
|